Junggesellenkunsthandwerk v. Alfons Feuerle

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Schwäbisch Gmünd

Æ-Medaille von Alfons Feuerle (1885 - Schwäbisch Gmünd - 1968), sign. AF, auf das Junggesellenkunsthandwerk

DEM JUNGGESELLEN · K · HANDW · SCHAFT GMÜND, 2 wandernde Handwerksgesellennach rechts , darunter Stadtkernansicht von Gmünd// - EHRET EURE · MEISTER - SO BANNT - JHR · GUTE ·
GEISTER, Stößel, Eichel m. Blatt, unterlegt mit Hakenkreuz

79,5 mm. 132,52 g

Originaletui

fast gußfrisch

Eine hochreliefierte Gußmedaille mit der auf wenige markante Bauten reduzierten Ansicht der Gmünder Innenstadt: das Münster als zentrales Gebäude umgeben von 3 Türmen und 3 rauchenden Schlote, im Hintergrund topographisch freizügig gestaltet der Rechberg und der Stuifen. Interessanter Beleg der ideologisch verbrämten Stilisierung des Handwerks im Dritten Reich: Generationenfolge, Pflege der Tradition, Heimatgebundenheit (die Stadt formuliert als Stätte des Christlichen (Münster, Johanniskir-
che), des Wehrhaften (die mittelalterlichen Türme), des Gewerbefleißes (die rauchenden Schlote); auf der Rückseite das Ganze sichernde politische System im Hakenkreuz versinnbildlicht, dieses nicht als Beiwerk, sondern als Grundlage, auf dem der Stößel liegt, darüber die Eichel und das Eichenblatt als Zeichen der Ehre. Die Rv-Legende zitiert Wagners Meistersinger (wörtlich „ehrt Eure deutschen Meister! Dann bannt ihr gute Geister“).
 

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