Römische Antike: Schleuderstein


Römische Antike: Schleuderstein

Artikel-Nr.: 2050

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Römische Antike

Schleuderstein (glans/pl. glandes)

36x22 mm; 63,02 g

Völling Typ II

Steinschleuderer (funditores) sind im Römischen Reich seit der Republik belegt. Neben Blei kamen Geschosse aus Ton zum Einsatz. Caesar notierte ihre Verwendung mehrmals im Bellum Gallicum (u. a. II 7, 1; 10, 1; 19, 4; 24, 4; IV 25, 1; V 43,7; VII 81, 4). Da diese Technik einiges an Übung erforderte, wurden häufig darin bereits Ausgebildete rekrutiert aus Völkern, für die die Steinschleuder zur tradtionellen Waffe gehörte. Zeitgenössische Quellen nennen vor allem die Balearer.

Literatur: Thomas Völling, Funditores  im römischen Heer. In: Saalburg-Jahrbuch 45, 1990, S. 24-58; Dietwulf Baatz, Schleudergeschosse aus Blei – eine waffentechnische Untersuchung, ebd. S. 59-67. 

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