Römische Antike: Pb-Schleuderstein


Römische Antike: Pb-Schleuderstein

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Römische Antike

Pb-Schleuderstein (glans/pl. glandes), 35x20 mm; 52,57 g.  - Völling Typ II                 

Steinschleuderer (funditores) sind im Römischen Reich seit der Republik belegt. Neben Blei kamen Geschosse aus Ton zum Einsatz. Caesar notierte ihre Verwendung mehrmals im Bellum Gallicum (u. a. II 7, 1; 10, 1; 19, 4; 24, 4; IV 25, 1; V 43,7; VII 81, 4). Da diese Technik einiges an Übung erforderte, wurden häufig darin bereits Ausgebildete rekrutiert aus Völkern, für die die Steinschleuder zur tradtionellen Waffe gehörte. Zeitgenössische Quellen nennen vor allem die Balearer.

Literatur: Thomas Völling, Funditores  im römischen Heer. In: Saalburg-Jahrbuch 45, 1990, S. 24-58; Dietwulf Baatz, Schleudergeschosse aus Blei – eine waffentechnische Untersuchung, ebd. S. 59-67.

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